von Petra Schmitt
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1. Februar 2026
Vollmond im Löwen Wir steigen sofort am 1. diesen Monats mit einem Löwe Vollmond in den Februar ein. Der Mond steht auf 13°03‘ im Löwen, die Sonne genau gegenüber im Wassermann. Worum geht`s??? Im Löwen geht es immer um die Individualisierung, um das Selbst und das SelbstBEWUSSTSEIN, aber auch um Mut, Herzenskraft und Großzügigkeit, sowie Kreativität. Gerade der Schöpfungsakt untersteht dem Löwen und seinem Lebensbereich, dem 5. Haus. Es ist das Haus unserer Kinder und Projekte. Somit verbinden wir den Mond im Löwen auch mit unseren erschaffenen Werken. Jetzt geht es um das WO und mit WAS zeigen wir uns schon, und wo bedarf es einer Korrektur. Im mundanen Horoskop sind die Häuser 4 und 10 involviert. Es sind genau die Lebensbereiche, die für die Individuation zuständig sind. Also sorgen wir dafür, das wir uns mit unserem Können und Projekten zeigen und der Menschheit dienen. In den sabischen Symbolen liest man auf 13°Löwe, dass die Neigung des Menschen darin besteht, seine Erfahrungen noch einmal zu durchleben, sowie die Fähigkeit, sich durch Vorausblick bereit zu machen, um alle neuen Situationen zu meistern, die sich mit dem vielfältigen Möglichkeiten unserem Auge darbieten. Positiv ausgedrückt symbolisiert dieser Grad die Fähigkeit jedes Menschen, die Kräfte zu mobilisieren, die er auf dem Weg zu seiner Erfüllung erwarb. Auf 14° Löwe lesen wir, dass die menschliche Seele auf die Gelegenheit wartet, sich auszudrücken. Der Grad steht für die Erwartungen, die wir auf der persönlichen oder subjektiven Seite hegen, sowie für die unbegrenzten Potentiale, die dem Selbst zur Verfügung stehen, wann immer wir zusammen mit unseren Gefährten etwas Neues beginnen. Alle Facetten menschlicher Vorstellungen werden auf das abgestimmt, was wir in einem gegebenen Augenblick erwarten. Positiv heißt es nichts anderes, sich aus vollem Herzen auf die alltäglichen Abenteuer der Persönlichkeit einzulassen. Ich habe beide Gradzahlen erwähnt, da wir uns nur um 3 Minuten nach dem 13. Grad befinden. Im Normalfall wird die nächste Gradzahl gelesen. Lest beide und betrachtet die Gegebenheiten, die auf euch zukommen und wägt ab, was passend ist. Haben wir gerade darüber geschrieben, wo und mit was wir uns schon zeigen, können wir den 2. Februar nutzen, um ein weiteres Fest mit einem Ritual zu zaubern. Imbolc und die Göttin Brigid Aus dem Dunkel Zartes Licht Kommt zutage neues Licht. Visionen leuchten klar hervor, durchschreiten das lichte Mondsicheltor (Arunga Heiden ) Am 2. Februar, genau 40 Tage nach Weihnachten, feiert die christliche Kirche ein Reinigungsfest Maria Lichtmess. Schon früher ist man mit Kerzen und Fackeln durch das Dorf gegangen, um dieses Fest zu feiern. Auch im Judentum hat man 40 Tage nach der Geburt eines Kindes ein Reinigungsopfer gebracht. Um die Jahrtausendwende wurde bei den Kelten diese Zeit mit Ritualen gefeiert. Das Licht und die Lichtgöttin Brigid spielten eine zentrale Rolle und wurden gesegnet. Imbolc, so das Fest zur damaligen Zeit und heute immer noch, ist das erste Mondfest nach der Wintersonnenwende. Zur Wintersonnenwende verabschiedeten wir das alte, begrüßten gleichzeitig das neue Lichtjahr und feierten die Geburt des Lichts. Die dunkelste Zeit im Jahr ist vorbei, und so langsam nimmt man schon die leichte Kraft des Lichts wahr. Aber noch ist es ein zartes Pflänzchen, das Aufmerksamkeit erfordert und gefeiert werden will. Es ist der Beginn einer neuen Zeit, eines neuen Prozesses. Es ist Zeit für das Fest Imbolc. Was kannst du dir für diesen Tag vornehmen oder mit was kannst du dich auf diesen Tag vorbereiten? Um diesen Tag zu zelebrieren, stellt man weiße Blumen und weiße oder silberfarbene Kerzen auf. Es ist ein Fest der Reinigung und Klärung. Weiß und Silber sind jungfräuliche Farben, die den neuen zarten Anfang eines Zyklus begleiten. Für die Brigid oder die Mondin eventuell noch eine Statue oder etwas, was du mit ihr inVerbindung bringst. Die keltische Göttin Brigid wurde als Göttin der Wandlung geehrt. Ihr Name bedeutet „die Strahlende“. Als Stein repräsentiert der Bergkristall diese Zeitqualität; auch er steht für Klarheit, Ordnung und Reinheit. Man sieht Dinge klarer, klärt seine Gedanken und Wahrnehmungen. Man erkennt seinen eigenen Standpunkt, entwickelt Realitätssinn und Objektivität über das Machbare und lernt alte Muster loszulassen. Auf körperlicher Ebene reinigt er u.a. Gelenke, vitalisiert den Kreislauf und energetisiert taube und gefühllose Körperstellen. Auch der Beryll Aquamarin ist ein Vertreter dieser Zeit. Er beschert uns Visionen, Weitsicht und Zielstrebigkeit, um unsere Ziele zu verfolgen. Außerdem stärkt er, rechtzeitig eingesetzt, unsere Allergie-Abwehr. Das Räuchern an diesem Tag sollte den Sinn unterstreichen; mit Kräutern, die zur Reinigung dienen wie: Lavendel, Wacholder, Zypresse oder Thymian. Die Birke steht natürlich Patin für dieses Fest. Sie ist der Baum der Reinigung. Ihre jungen Blätter schmecken lecker in einem Salat, frisch oder geröstet. Auch als Tee reinigt die Birke den Körper von Giftstoffen. Aus der Birke entstand die Rune Berkana, die Fruchtbarkeit und mütterliche Liebe symbolisiert. Also Reinigen ist das oberste Gebot des Festes, sich von Altem und Überflüssigen trennen, alte Energien aus dem Haus oder Wohnung verjagen mit Gebrüll, Trommel, Rassel, Räucherung oder Gesang. Danach in der Stille jeden Raum des Hauses/Wohnung wieder weihen und stärken mit Symbolen oder Düften und versiegeln. Die keltische Rune Algiz ist eine sehr starke Schutzrune oder aus dem Reiki das Cho Ku Rei. Baden, Reinigen, Räuchern, Lüften und Backen. Für dieses Fest hat man früher Pfannkuchen oder ein süßes Gildebrot gebacken. Für das Brot einfach einen Hefeteig, entweder neutral oder gesüßt und mit süßen Gewürzen verfeinert und mit Ei bepinselt. Und selbstverständlich basteln wir ein Brigid Kreuz, das uns das ganze Jahr über schützt und immer wieder an eine Klärung und Reinigung erinnert. Es symbolisiert die Himmelsrichtung Nordosten für den Einstieg in einen Ritualkreis, um den Übergang von der Nacht zur Morgendämmerung aufzuzeigen. Das Reinigen und Loslassen ist sehr wichtig, Zudem hängt man ein kleines Glöckchen an einem weißen Band in den Garten, damit sie es segnen kann. Dieses Glöckchen ist dafür zuständig, Krankheiten fern zu halten. Und wenn man trotzdem erkranken sollte, hängt man es über das Bett, damit diese Art der Unbefindlichkeit schneller verschwindet oder sehr glimpflich verläuft. Und nochmal deine Wünsche aus der Wintersonnenwende sortieren und Klarheit über die kommende Zeit zu gewinnen, welche Vision wirklich das Herz berührt und die Seele zum Kichern bringt, und um deine Ziele zu optimieren und konzentrieren. Fragen, die unterstützend auf die Klärung wirken, sind: • Was macht mir wirklich Freude • Welche Arbeit macht Sinn und Spaß • Bin ich glücklich oder fehlt noch was • Sind diese Ziele meine eigenen Ziele • Ist das mein Weg oder der eines anderen????? Frühlingsstart Am 13. Februar etwa, kommen wir nach der Traditionellen Chinesischen Medizin, kurz TCM, in das Holzelement. Die dazugehörenden Organe sind Galle und Leber, der Geschmack sauer, als Sinnesorgane die Augen, die Farbe Grün und somit alle grünen Nahrungsmittel. Wer kennt nicht die grüne Soße, die um diese Jahreszeit mit allen erdenklichen frischen, grünen Kräutern gegessen wird. Auf dem Waldboden erscheinen bald die ersten Buchenpflänzchen, die natürlich enorm viel Power in sich tragen. Einfach mal pflücken und im Salat genießen. Die Emotion des Holzelements beschreibt die Wut. Ihr wisst, dass bei Wut oft die Galle überläuft. Im Frühling ist alles am Wachsen; und analog der Qualität, steht auch das Holzelement für Wachstum und Planung. Natürlich ist es immer wieder schön zu planen und zu visionieren. Aber eins kann die Leber überhaupt nicht leiden….. das sind unausgegorene Pläne, offene Zyklen, die Energien binden. Pläne sollen und müssen, gemäß der Leber, umgesetzt werden. Diese unerledigten und unerfüllten Pläne führen zu Stagnationen und dann zu einem Leber Qi Stau. Viele Menschen leiden unter genau dieser Unart und der entsprechenden Leberempfindlichkeit. Dieser Stau verhindert auch viele Wachstums- und Genesungsprozesse, und sollte immer wieder gelöst werden. Dies kann man wunderbar mit einer Stimmgabelanwendung tun. Neumond und Sonnenfinsternis Der 17. Februar läutet mit seinem Neumond und der gleichzeitigen Sonnenfinsternis eine Ära ein, die schon einen Monat zuvor angekündigt wurde. Aber jetzt spielt der Mondknoten die Hauptrolle. Der Mondknoten ist immer richtungsweisend. Immer wenn es um etwas Neues geht, oder wenn man nicht weiter weiß und unschlüssig ist, sollte man sich nach dem Mondknoten orientieren. Er sagt dir wo es langgeht, und welchen ersten Schritt du zu tun hast, um etwas in Bewegung zu bringen. Der Neumond, bzw. die Sonnenfinsternis, findest du um 13.01 Uhr auf 28°49‘ im Wassermann. Genau im Quadrat zu Uranus, dem Befreier und Entbinder, der uns aus alten Mustern entbindet oder befreit. Das heißt nicht, dass es witzig wird, nur weil man Uranus mit dem Narren vergleicht. In seinen Befreiungsprozessen versteht der Narr nämlich keinen Spaß. Im mundanen Horoskop findet dieses Ereignis im 9. Lebensbereich oder Haus statt. Dieses Haus steht für Erkenntnisse und Sinnfindung oder das Erkennen des Sinns. Was steht hinter all dem, welche Erkenntnisse schimmern durch. Der Lebenssinn, die Liebe, das Mitgefühl und die Spiritualität werden hier neu ausgerichtet. Denn Mondknoten und Venus stehen in engster Verbindung, der sogenannten Konjunktion im 10. Haus in Fische. Das 10. Haus ist das Haus der Individuation innerhalb der Gesellschaft, die Berufung, womit man der Menschheit dient. Und Fische sind das Zeichen der Transzendenz, der All-Liebe und der Spiritualität. Aber das habe ich schon bei Neptun beschrieben. Es geht hier um ein größeres Ganzes, jeder eingebunden mit seiner Funktion, die Menschheit und die Erde zu lieben und zu retten. Gegenseitige Hilfe und Unterstützung sind gefragt. Ein EGO Furz darf mit Liebe betrachtet und als solches erkannt werden. Das sabische Symbol auf 29° Wassermann zeigt einen ausschlüpfenden Schmetterling. Dies ist das Symbol für das unersättliche Verlangen es Menschen, Erfahrungen zu machen, die seine intellektuelle Sicherheit stützen. Das Bild zeigt die Bereitschaft des bewussten Selbst, alles nur erreichbare Wissen aufzunehmen. Im Kern jedes Menschen existiert eine Reinheit, die es ihm erlaubt, sich immer wieder zu erneuern. Der einzelne fühlt, dass die Natur ihre Potentiale ebenso spontan entfaltet, wie in ihm selbst die Ideen aus der formlosen Matrix seines innersten Seins entspringen. Das Schlüsselwort lautet Ausstrahlung . Positiv ausgedrückt bedeutet es den kompromisslosen Glauben an die Verheißungen der Existenz und an die Wunder der immerwährenden Schöpfung. Der Mondknoten in den Fischen fordert uns auf, uns den Inhalten der transzendentalen Welt zu öffnen und nicht an der nüchternen Realität festzuhalten. Zu begreifen, dass es noch andere Dimensionen neben unserer erfahrbaren und fassbaren Welt gibt und Vertrauen in die kosmische Ordnung entwickeln. Der jetzige Mondknoten steht auf 9°39‘ Fische, was ein Bild eines Piloten zeigt, der durch die Wolken fliegt. Und ein Symbol für die transzendente Verständnisfähigkeit des Menschen steht, die im Forschergeist und seiner Gabe zum Ausdruck kommt, jene Hypothesen aufzustellen, die er braucht, um seine Probleme in der modernen Welt zu lösen. Der Mensch ist fähig, sich über alle Verstrickungen und Beschränkungen zu erheben und sich einen echten Überblick über alle Verwicklungen menschlicher Angelegenheiten zu verschaffen. Die innere und äußere Realität unterstützen sich gegenseitig bei der Enthüllung ihrer Potenziale. Positiv weist es auf die Fähigkeit hin, umfassende Urteile zu fällen und langfristig zu planen. Am 18. Februar beginnt die Fastenzeit mit dem Aschermittwoch, was kalendarisch sehr praktisch in der Anwendung des Detox Qigong ist, welches wir mit einer Schnupperstunde am 19, Februar präsentieren. Dies wären momentan die wichtigsten Daten unsererseits im Februar. Wir wünschen allen einen erkenntnisreichen Februar mit vielen erfolgsversprechenden und umsetzbaren Ideen. Petra und Christian. Schiantra – Zurück zum Glück